Diana Lang www.dianalang.de
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Ghee- flüssiges Gold für deinen Körper

Zutaten:

> Beste Biobutter, wenn möglich ungesalzen 

> großer Topf

> ausgekochte Schraubgläser oder sonstiges Gefäß

> Liebe und Zeit

Butter auf kleiner Flamme schmelzen lassen. Bitte nicht zu heiss werden lassen. Es kann ganz leicht köcheln.

 

Es bildet sich an der Oberfläche weisser Schaum der mit einer sehr sauberen Kelle oder einem feinen Teenetzsieb abgeschöpft wird. Der Schaum sind die Eiweissbestandteile der Butter die das Ghee langsam klar werden lässt. Geduld, Geduld, das kann schon mal 1-2 Stunden dauern.

Je nachdem wie speziell Du bist kann auch dein Ghee speziell sein *smile*.

Ich gebe heute ganz frische Ringelblumen aus dem garten dazu. Habe aber auch schon in der Vergangenheit eine Kräutermixtur mit Salbei, Rosmarin und Thymian mit hinzugegeben. Einfach mitköcheln lassen... Geduld, Geduld...

 

Ghee

In Indien ist Ghee schon seit Jahrtausenden bekannt, wie Berichte auf alten Palmblättern und in klassischen Texten beweisen. Es wird auch als das Juwel der altindischen Medizin bezeichnet. Im Ayurveda hat Ghee fast schon den Stellenwert eines Wundermittels und gehört zu den zehn Lebensmitteln, die nach dem Charak Samhita täglich verzehrt werden sollten.

Jedes Nahrungsmittel, das mit Ghee zubereitet wird, wird besser vom Körper angenommen und leichter verdaut. Ghee unterstützt als Katalysator die Nahrungsaufnahme. Damit aus der Nahrung Energie gewonnen werden kann und die verschiedenen Gewebe aufgebaut werden können, muss die Nahrung aufgespalten, umgewandelt, “verbrannt” werden. Aber genauso müssen Eindrücke, Wahrnehmungen und sonstige Reize, die wir aufnehmen, verarbeitet und umgewandelt werden. Dazu bringt Ghee die optimalen Vorraussetzungen mit. Es stärkt das Agni (die Verdauungskraft) und hilft den Verbrennungsvorgang und damit die Umwandlungsvorgänge in Körper und Geist aufrecht zu erhalten. Es wirkt besänftigend auf die Körperfunktionen.

Ghee in der ayurvedischen Küche

Ghee kann zum Kochen, Braten, Dünsten und Frittieren verwendet werden. Gewürze werden in der Regel, bevor sie zu dem Gericht gegeben werden, in Ghee leicht angeröstet. Dadurch entfalten die Gewürze ihr typisches Aroma. Wegen seines feinen Geschmacks wird Ghee in der ayurvedischen Küche herkömmlicher Butter und Pflanzenölen vorgezogen. Speisen, die mit Ghee zubereitet werden, schmecken nicht nur besonders lecker, sie werden auch leichter und vollständiger vom menschlichen Körper aufgenommen und können ihr innewohnendes Energiepotential besser entfalten. 
Durch die Verdauung wird Ghee noch einmal so verfeinert, dass es selbst die feinsten Zellebenen durchdringt, nährt und reinigt. Es gelangt als Informationsträger in alle Körperzellen. In der ayurvedischen Medizin dient Ghee deshalb als Transportmittel (Vahana), um Wirksubstanzen der Kräuterpräparate in die Körperzellen zu bringen, wo sie ihre Wirkung optimal entfalten können.
Es so soll es die Konzentration steigern und den Körper entgiften. Es hilft bei Fieber, wirkt bei Blutarmut, fördert die Wundheilung, bessert Verstopfungsprobleme und löst Krampfhusten. Es soll verjüngen, zellregenerierend, reinigend, kräftigend, entzündungshemmend und allgemein heilend wirken, den Gewebestoffwechsel anregen und die Immunabwehr stärken. Ghee übt eine positive Wirkung auf die Leistung des Gehirns aus, es verbessert Erinnerungsvermögen, Lernkapazität und Gedächtnis.  

Ghee kann aber auch äußerlich angewandt werden. Massagen mit warmen Ghee sollen eine positive Wirkung auf die Haut haben und trockener und rauer Haut entgegenwirken. Massieren der Füße mit Ghee kann beruhigenden Einfluss auf Schlafstörungen und Kopfschmerzen haben sowie Nervosität und Erschöpfung bekämpfen. Körperwarmes Ghee, auf die Augen gegossen, wirkt positiv auf rote und gereizte Augen. Die ayurvedische Schönheitspflege schwört auf die vielfachen hautfreundlichen Eigenschaften von Ghee. So wie Aloe auf Verbrennungen wirkt, kann zum Beispiel auch Ghee die Entstehung von hässlichen Narben und Blasen verhindern oder reduzieren.
Indische Öllampen werden in Tempeln bei Hochzeiten, Begräbniszeremonien und allen religiösen Riten mit flüssigem Ghee betrieben. Die transformierenden Qualitäten von Ghee verbrennen alle negativen Einflüsse in der Atmosphäre. Ghee wirkt als Katalysator, um fein- und grobstoffliche Energien in spirituelle Dimensionen zu transformieren. Eines der bedeutendsten Feste in Indien ist Divali, das Lichterfest, das der Muttergöttin Lakshmi gewidmet ist. Das durch Ghee entfachte Feuer (Agni) wirkt als Quelle zur Erschaffung von Liebe, Glück, Reichtum, Wohlstand und Freude – die Eigenschaften, für die Lakshmi steht.

Quelle:www.sein.de

 

Wo steht also nun Ghee in diesem Kampf der guten gegen die bösen Fette? Die meisten
gesättigten Fette von Ghee sind kurzkettige Fettsäuren, das macht es leicht verdaulich. Es
enthält auch bis zu 27% einfach ungesättigte Fettsäuren und nur 4 - 5% mehrfach ungesättigte
Fettsäuren. Da unser Körper sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fette benötigt, ist diese
Kombination nahezu ideal. Die Absorptionsrate von Ghee liegt bei 96%, das ist die höchste
aller Öle und Fette.


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Kommentare

  • Annemarie (Samstag, 07. Dezember 2013 17:20)

    Ist Ghee demnach das, was unsere Großmütter "zerlassene" bzw. "gebratene Butter" nannten? bzw. das, was in der traditionellen Küche Butterschmalz heißt? Die Verfeinerung mit Ringelblüten ist nicht
    nur eine gute Idee, Ringelblumen sind ja auch ein wunderbares Heilkraut!
    Danke für die Anregung, liebe Diana!

  • Diana (Sonntag, 08. Dezember 2013 15:58)

    Hallo Annemarie, ja ich denke das war früher so gemeint . Ghee ist nur noch reines Butterschmalz, das Eiweiß wird abgeschöpft, deshalb ist es auch ohne Kühlung lange haltbar. Man kann statt
    Ringelblume auch andere Würz- und Heilkräuter nehmen. Viele liebe Grüße an Dich. Diana

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