Diana Lang www.dianalang.de
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Zwetschgenkuchen mit Haselnuss- Streusel

Ohne Fett, ohne Weizenmehl, glutenfrei

Ich erinnere mich an den Zwetschgenkuchen meiner Oma. Die Streusel  waren genauso hoch wie der Kuchenboden. Die Zwetschgen waren saftig und der Boden schmeckte nach Haselnüssen.

Alle Zwetschgenkuchen vom Bäcker waren später leider nur ein mickriger Versuch , nur annähernd an den Geschmack meiner  Kindheit zu kommen.

Letzte Woche sah ich eine Sendung, in denen 7 verschiedene Zwetschgenkuchen aus Bäckereien getestet wurden. Die ersten 5 davon waren extrem einfach und billig gemacht. Die 2 anderen bewerteten die Kandidaten als „befriedigend“!  Beurteilt wurden sowohl Geschmack wie die Qualität der Zutaten. Also waren das nicht nur Vorurteile meinerseits und die Kindheitserinnerungen an Oma. Kein Wunder, dass ich keinen Zwetschgenkuchen mehr mochte.

Das musste geändert werden! Und wieder sollten  nur hochwertige Zutaten rein: statt Weizenmehl nahm ich Buchweizenmehl, statt Zucker etwas Stevia und Datteln. Der Kuchen enthält kein Fett, dafür aber Nüsse und Joghurt. „Ehrliche“ Aromen wie Orangen- und Zitronenschale geben ihm noch zusätzlich etwas Besonderes. Und natürlich darf der Zimt nicht fehlen. 

Buchweizenmehl schmeckt übrigens auch leicht nussig.

Zutaten

Für den Teig:

Zwetschgen (ich nahm 1 Kilo!)

100g Buchweizenmehl (meins ist von „Biozentrale“ von Kaufland )

1 Becher Naturjoghurt

1 TL Natron, ½ TL (Weinstein-)Backpulver

1 Prise Salz

3 Eier

6 Tropfen Stevia flüssig

Zitronenschale, Orangenschale, 1 EL Zimt (oder Lebkuchengewürz), Vanille

Für die Streusel:

8 Datteln (getrocknete, ca. 1 Std. eingeweicht)

1 große Tasse Haselnüsse (bzw. gemahlen)

1 TL Zimt

 

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Buchweizenmehl mit Natron und Backpulver verrühren. Dann die restlichen Zutaten unterrühren und

einige Minuten verrühren. (Ich nehme für alle Teige meinen Vitamix und verrühre alles im Mixer.)

In eine gefettete Auflaufform oder Backform geben und die entsteinten Zwetschgen darin verteilen. Der Teig ist ziemlich flüssig. Das ist ok. Er wird nach dem  Backen sehr fluffig.

Ab in den Ofen.

Der Kuchen braucht je nach Größe der Form zwischen 30- 45 Minuten. Ich nahm eine Auflaufform, deshalb wurde der Kuchen sehr hoch und dauerte 45 Minuten.

Inzwischen die Streusel zubereiten.

Im Mixer die Datteln mit dem Einweichwasser (etwa gleiche Menge Datteln und Wasser) und den Haselnüssen  im Mixer kleinhäckseln. Die Masse sollte eine krümelige Konsistenz geben (bei Bedarf noch wenig Wasser oder etwas Haselnüsse zugeben).

Die Haselnuss-Streusel nach der Hälfte der Backzeit auf dem Kuchen verteilen.

Am besten gleich essen! Warme gerösteten Haselnuss-Streusel, ein cremiger Joghurt dazu und noch eine extra Portion Zimt obendrauf! Oh, wenn ich Euch nur ein Stück abgeben könnte! Es schmeckt so himmlisch!

Liebe Oma, ich denke an Dich...

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