Diana Lang www.dianalang.de
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Dörren/ Trocknen: Apfel-, Birne- & Zucchinichips

Ich besitze seit Jahren ein Dörrgerät von der Fa. Sigg. 1-2mal im Jahr hole ich es aus dem Keller und dann wird getrocknet bis der Arzt kommt. Die ganze Wohnung riecht dann tagelang nach Äpfeln oder Birnen. Es geht auch ganz einfach. Die Schwierigkeit ist, die fertigen Trockenfrüchte aufzubewahren. Sie wandern leider ganz schnell in den Mund. Noch bevor sie eingetütet wurden. Bei mir zumindest.

Dörren ist eines der ältesten Methoden des Konservierens. Als es noch keine Dosen und Kühlschränke gab, wurde in Salz eingelegt oder gedörrt. Ich trockne am liebsten Äpfel und Birnen. Birnen schmecken wunderbar. Vor allem wenn sie schon richtig reif sind. Dann sind sie zuckersüß. Beim Trocknen wird dann die Süße nochmals konzentriert. Im Gegensatz zu gekauften Trockenfrüchten weiß ich auch, welche Qualität mein Obst hat. Die Früchte sollten aus biologischem Anbau kommen. Dann kann man sich das Schälen sparen. Meine Früchte sind natürlich nicht geschwefelt. Die schönen hellen, bunten Trockenfrüchte aus dem Supermarkt sind vorbehandelt damit sie gut aussehen. In Wirklichkeit kann Schwefel Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar Asthmaanfälle auslösen. Schwefel erhält die Farbe der Früchte und verlängert die Haltbarkeit. Er entzieht den Trockenfrüchten Vitamine, vor allem B1 und Folsäure. Wir brauchen keinen Schwefel!

Trockenfrüchte haben einen hohen Fruchtzuckeranteil und sind deshalb eine gute Alternative zu Süßigkeiten. Sie enthalten jede Menge Mineralien, Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium, Vitamin A, B1, B2, B3, B5 + B6.

Kräuter lohnen sich nicht wirklich zu dörren. Das schafft man auch in warmen trockenen Räumen.

Am besten geeignet ist Obst. Letztes Jahr trocknete ich jede Menge Brombeeren um sie dann als Tee zu verwenden. Ha, das war kein Vergleich zu den gekauften Tees. Geschweige denn zu manchen Teebeuteln, in denen sowieso nur Staub drin ist.

Jetzt trockne ich nur noch Äpfel und Birnen. Die Birnen sind meine Lieblinge.

Von Zwetschgen und anderen Obst- Experimenten war ich enttäuscht. Dieses Jahr experimentierte ich mit Quitten. Sie haben mir auch nicht geschmeckt. Überrascht hat mich nur noch Zucchini. Die waren super  lecker! Klar, ich hab sie vor dem Trocknen auch mit Parmesan bestreut! Das war aber etwas aufwändig und machte Sauerei in der Küche. Sowas mach ich dann auch nicht so oft. Alle meine Rezepte sollen schnell gehen und super schmecken!

Zubereitung:

Birnen oder Äpfel  in schmale 3-4 mm dünne Scheiben schneiden und trocknen. Falls man die schöne Farbe erhalten will, taucht man sie in Zitronenwasser. Dann braucht der Trockenvorgang nochmal länger.  

Die Zucchini habe ich auf Küchenpapier ausgelegt und mit etwas Salz bestreut. Das Wasser tritt dann aus und das Trocknen dauert nicht so lange. Vor dem Trocknen gab ich noch Parmesan auf die Scheiben.

Die Dörrzeit dauert ein paar Stunden. Genaue Angaben unterliegen der Leistung des Gerätes. Ich kann leider auch keine genauen Angaben zu den Stromkosten machen. Je nach Marke, Leistung und Stromanbieter. Meine Portion Birnenchips kostet ungefähr 1€ Strom. Aus den 4 Lagen frischem Obst bleiben nach der Trocknung  1 Lage Trockenobst übrig (wenn nichts davon genascht wird.)

Das Dörren ist bei mir eine nette Abwechslung. Ich denke, für Apfelchips kann man auch Kinder begeistern. Der  Backofen eignet sich auch fürs Trocknen.  Anleitungen dafür findet Ihr im Internet.

Einfach mal ausprobieren! 

Zucchini leicht salzen
Wasser tritt aus
Mit Parmesan bestreuen & Trocknen
Birnen in dünne Scheiben schneiden
Trocknen im Backofen oder Dörrgerät
Was aus 4 Lagen Birnen übrig bleibt (1 Lage war 1 Birne)

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