Diana Lang www.dianalang.de
                       Diana  Lang    www.dianalang.de

Vorsicht Zucker !

Er macht süchtig, liefert leere Kalorien, macht dick und krank. Warum stehen wir so auf Zucker ?    Teil 1

Zuckerbomben sind nicht immer gleich sichtbar. Das Kekse und Schokolade nicht nur ungesund sind, leere Kalorien liefern, gehärtetes, raffiniertes und somit gefährliches Fett, null komma null Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, null Ballaststoffe und somit auch null Kraft und Energie geben, weiß eigentlich jeder. Sie tun absolut nichts positives zur Gesundheit und damit weder fürs Immunsystem noch zur Leistungsfähigkeit des Gehirns und des Körpers !

Ok die Zuckermasse wird noch gefärbt, aromatisiert, verdickt, konserviert, als Creme (Nutella) oder Cerealien (Cornflakes & Co)verarbeitet, in bunte ansprechende Tüten und Gläser abgefüllt, mit  Werbung affirmiert uns suggeriert und dann noch superteuer verkauft ! Ist halt ansprechender im Regal als ne reine Zuckertüte oder einem Schälchen Fett.

Die Lebensmittel und Werbungsindustrie haben eine wahnsinnig große Lobby. Hier geht es nicht nur um Manipulation durch Werbung, sondern um ganz große Politik und letztendlich um Dein Geld!

Bei Kindern ist die Wirkung doppelt so groß. Im Fernseher wird nicht das Produkt angepriesen sondern ein Lebensgefühl. Nutella vermittelt ein harmonisches Familienleben. Caprisonne vermittelt fröhliche Kinder und glückliche Pausenzeiten! Dabei sind in einer Packung Caprisonne 6,5 Würfelzucker (!) und 2 EL Orangensaft enthalten.. zusätzlich künstliche, chemische Aromen. Der Rest ist Wasser!  Mama und Papa kaufen diese Produkte und denken, sie tun Ihrem Kind etwas Gutes damit! Die Werbung wirkt genauso auf uns Erwachsene!

Kinder die noch im Wachstum sind, vor allem kleinere Kinder, sollten äußerst gesund ernährt werden. Es bildet die Grundlage des späteren Lebens. Süßigkeiten sollten so spät wie möglich gegeben werden. Für die hochsensiblen Geschmacksnerven eines Kleinkindes ist Obst völlig ausreichend als „Süßigkeit“. Eine reife Banane liefert außerdem viel gesunde Nährstoffe die der kindliche Organismus auch dringend in der Wachstumsphase braucht.

Eltern von Kleinkinder haben es hier noch besonders leicht. Kleine Kinder haben kein eigenes Geld. Sie treffen keinerlei Kaufentscheidung im Supermarkt. Das machen die Eltern! Was dann im hintersten Küchenschrank oder im Wohnzimmerschrank gehortet wird bestimmen die Eltern. Und es kommt noch schlimmer! Wir suggerieren dem Kind , dass die Süßigkeiten eine „tolle“ Ausnahme sind, eine Belohnung, etwas „Besonderes“!  Es ist aber nichts „Besonderes“ ! Wenn das schon die Mama denkt, was lernt dann das Kind daraus? Wenn man weiß, dass Süßigkeiten die gleiche Gehirnaktivität stimuliert, wie jede andere Sucht (und das wurde schon mehrmals wissenschaftlich bestätigt) dann wissen wir, warum die meisten Menschen Ernährungsprobleme haben, süchtig nach Süßem sind und die Mehrheit mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hat. Auf meinen Ernährungsseminaren und in meinen Kursen gibt es zahlreiche Menschen, die kaum auf Süßes verzichten können. Wie auch, es wirkt wie jede andere Sucht im Körper. 

 

Jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter: Wir kaufen Süßigkeiten und „teilen sie dem Kind ein“. Wir verstecken sie oder geben zur „Belohnung“ dann einen Teil davon ab. Was soll das Kind daraus lernen? Mir ging es jedenfalls immer so, dass ich wusste wo eine Packung Kekse, Schoko oder Gummibären „versteckt“ sind. Sie lauern ständig und rufen mich heimlich *smile*Ich musste sie dann schnell essen und hab mich hinterher oft schlecht gefühlt. Den meisten Menschen wird es ähnlich ergehen.

Ungefähr so, also würde man einem Süchtigen sein Suchtmittel verstecken und als „Belohnung“ bekommt er dann ab und zu mal etwas !?

Ja ich weiß, dass ist ein krasser Vergleich! Natürlich gibt es Menschen, denen macht es nichts aus, wenn eine Raffaelo- Packung in der Schublade liegt. Das gibt’s es tatsächlich. Nach Gesprächen mit diesen Menschen hab ich aber bald festgestellt, dass sie gerne auf andere schnell verwertbare Kohlenhydrate stehen. Brot, Nudeln, Getränke mit Süßungsmitteln oder Zuckeraustauschstoffen. Da auch die Kohlenhydrate sofort zu Glukose verstoffwechselt werden, ist dies so ziemlich dasselbe. Weißmehl, Hartweizengrieß (Nudeln)& Co lassen ebenfalls den Zuckerspiegel extrem schnell ansteigen.

Die Zahlen sprechen für sich. Alleine in Deutschland leben über 6 Millionen Menschen mit Diabetes (Quelle: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung).

Die Krankheit gehört zu den Volkskrankheiten Nummer 1!

Rund 90% hiervon an Diabetes Typ 2, also nicht angeboren! Jeden Tag kommen 700 neu erkrankte hinzu! Etwa 30.000 Kinder unter 19 Jahren haben schon Diabetes Typ 2! Früher als Alterszucker bekannt.

In meinen Kursen sind 99,9% Menschen die abnehmen wollen. Zuviel gegessen: leere Kohlenhydrate, leerer Zucker, leere Kalorien.

 

Die Eltern müssen sich der Gradwanderung zwischen ‚Süßigkeiten erlauben‘ und ‚Alternativen finden‘ stellen. Sie müssen dem Kind suggerieren das es schlechte und gute Süßigkeiten gibt. Sie sollten dem Kind so spät wie möglich bunte Papierpäckchen mit minderwertigem Industriezucker anbieten. Alternativen in Form von süßem Obst, selbstgemachtem (!)Müsli mit Trockenfrüchten, Bananenchips, Apfelchips, selbstgemachtes Eis aus 100% Früchten, selbstgemachte Knusperkekse oder Müsliriegel… selbstgemachtem Früchtetee,  … alles ohne Zucker aber trotzdem sehr süß. Wenn das Kind dann in den Kindergarten oder die Schule kommt wird es schon schwieriger. Bis dahin sollte das Kind von den Eltern schon einiges gelernt haben.

Wir Eltern müssen also dazulernen. Lernen was wir durch Worte dem Kind über Ernährung  vermitteln! Bewusst machen, ob wir Vorbilder sind oder selbst in der Falle der großen Industriekonzerne und Marketingfirmen stecken. Prüfen wie stark das Verlangen nach schnellem Zucker das Handeln beeinflusst und uns schnell zu Kindermilchschnitte & Co greifen lässt. Alternativen finden die schmecken und genauso süß sind.

 

Und noch was zum Schluss: Honig, Agaven-, Ahornsirup, Xylit, Süssstoff usw haben die gleiche Wirkung auf unser Gehirn und unsere Hüften und/oder sind durch viele chemische Prozesse aufbereitet worden. Diese sollte man genauso meiden. Inhaltsstoffe lesen ist oberstes Gebot. In der Regel sind alle Inhaltsstoffe die mit –ose enden eine Zuckerart. Aber auch Maissirup oder ähnliche Bezeichnungen sind billig und ungesund.

Wir bleiben bei natürlichen, chemisch wenig unveränderten Lebensmitteln.

Dann sind wir und unsere Kinder auf dem richtigen Weg.

Übrigens esse ich seit über 2 Jahren keinen Zucker, kein Weißmehl und keine Zuckeraustauschstoffe mehr. Ich bin ausgestiegen und mir geht es wunderbar. Ich vermisse nichts. Absolut nichts. Das war früher unvorstellbar!

Teil 2 folgt …

Kinder spiegeln unser Verhalten

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
Instagram

 

mein Kontaktformular

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
www.fitness-ernaehrung-gesundheit.de © Homepage