Diana Lang www.dianalang.de
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Die heilende Kraft der Birke (Baumwasser)

Baumwasser der Birke

Die Birke ist mein Lieblingsbaum. Ich fühle mich sehr von Ihr angesprochen.  Sie wirkt leicht und frisch auf mich. Irgendwie Damenhaft durch ihren schönen weißen Stamm wie eine Lady. Wenn der Wind durch die Blätter weht, hat sie etwas unkompliziertes und jugendliches als würde sie sagen: „Wird schon alles gut gehen“ oder „Alles ist gut“.

Die Birke wirkt entgiftend, nierenstärkend, steinlösend, diuretisch, abschwellend, entzündungshemmend, wundheilend und tatsächlich auch stimmungsaufhellend aufs Gemüt. Ihre heilenden Wirkstoffe werden besonders im Frühjahr zu Kuren eingesetzt die diese Zwecke erfüllen sollen. Gerade die jungen Blätter im Frühjahr dienen für einen Tee als einfaches aber wirkungsvolles Mittelchen.

Heute möchte ich aber auf das kostbare Baumwasser der Birke näher eingehen.

Im Frühjahr zieht die Birke Wasser aus der Erde hinauf zu den Ästen und Blättern. Es ist lebendiges Wasser, das immunstärkend, blutreinigend, desinfizierend, harmonisierend, stoffwechselanregend und verjüngend wirkt. Das Wasser zieht durch den Kreislauf der Bäume und reichert sich mit Enzymen, Mineralstoffen, Zucker und Energie an. Dies verwandelt das Baumwasser in ein wertvolles essenzielles Wasser.

Wie immer gilt auch hier, nur von eigenen Bäumen und nur einen kleinen gewissen Teil zu entnehmen. Das Loch wird ca. 3 cm in den Stamm gebohrt. Dann kann das Wasser mit einem Röhrchen in ein Glas geleitet werden. Ich stelle das Glas immer direkt an das Baumende und lasse die Flüssigkeit direkt ins Glas.

Nach dem Entnehmen des Baumwassers wird die „Wunde“ unbedingt gründlich mit Baumharz verschlossen!!! Dies ist unumgänglich ! Wir wollen schließlich auch nicht mit einer offenen Wunde bleiben. Danach bedankt man sich bei dem Baum/ der Pflanze und lässt als Geschenk einen Kupfercent oderetwas Tabak da. Dies habe ich bei meinem wunderbaren Lehrer Dr. Wolf Dieter Storl (Ethnobotaniker und Kulturanthropologe) lernen dürfen. Die Devas (Pflanzengeister)lieben Tabak, Kupfer oder Bier. Für die indigen Völker ist dies ein ganz normaler Prozess. Man nimmt etwas und gibt etwas dafür zurück. Sie „opfern“ oder schenken meist Tabak!

Das Wasser der Birke schmeckt frisch und süß und unheimlich weich! 

Verwendung des Baumwassers

Das Baumwasser hält sich nur wenige Tage im Kühlschrank. Am besten trinkt man es oder man macht es haltbar.

Haltbarmachen in Essig: Guter Bio-Essig wird 1:1 mit dem frischen Baumwasser verdünnt und kann im Sommer als Erfrischung in Wasser getrunken werden. Es kann natürlich auch wunderbar als Salatzugabe dienen.

Haltbarmachen in Alkohol: Alkohol (kann handelsüblicher Wodka oder Schaps sein) wird wieder 1:1 mit dem frischen Baumwasser verdünnt. Dies kann entweder als Verdauungsschnaps oder mit Zucker angesetzt zu einem Likör verarbeitet werden.

Da dies auch gleichzeitig eine verdünnte Tinktur ist (und auch haltbar) kann sie später zu Heilzwecken wie Salben oder Cremes verarbeitet werden.

Als Frühjahrskur kann diese Tinktur kurmäßig über einen Zeitraum von 14 Tagen mit einer täglichen Einnahme von 1 TL Tinktur eingenommen werden.

Das frische Birkenwasser kann in die Kopfhaut eingerieben werden und wirkt dort gegen Haarausfall. Kein Wunder das es Shampoo mit Birkenextrakten im Handel gibt.

 

Wenn ich diese Haltbargemachten Schätze weiterverarbeite werde ich die Rezepte gerne hier mit Euch teilen. Ich freue mich, wenn etwas für Euch dabei ist.

 

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