Diana Lang www.dianalang.de
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Sanft und beliebt: Homöopathische Mittel

Die Entdeckung der Homöopathie

 

Samuel Hahnemann entdeckte die Homöopathie 1796. Er war Arzt der seine Praxis schloss, da er erkannte, dass er mit den damaligen Methoden wie Aderlass, Brechkuren und Quecksilberbehandlungen seinen Patienten mehr schadete als gutes Tat. So arbeitete er nur noch als Übersetzer.

Eines Tages zweifelte er an einem Artikel über die Chinarinde beim Einsatz von Malaria. Er experimentierte mit dem Arzneimittel und entwickelte daraufhin Symptome einer Malariakrankheit für einige Stunden.

So experimentierte er weiter und entdeckte, dass Stoffe, die bestimmte Krankheitszeichen hervorbringen, auch diese Krankheit heilen kann.

Er experimentierte weiter und entdeckte das „Ähnlichkeitsprinzip“. Homöopathie heißt: Ähnliches wird durch ähnliches geheilt.

Die Wahl des richtigen Mittels ist hier entscheidend.  Wenn 10 Personen Husten haben, kann es durchaus sein, das alle Personen ein anderes Mittel bekommen.

 

Der „Glaube“ an die Homöopathie

An die Wirksamkeit homöopathischer Mittel muss man nicht glauben. Das hat diese große Heilkunst nicht nötig. Unser Körper, ein ganz natürliches Wunderwerk versteht die Homöopathie von ganz alleine. Gerade die Menschen, die nicht an die Homöopathie glauben sind die besten Patienten für den Gegenbeweis! Doch auch hier… die Homöopathie braucht keinen Gegenbeweis. Sie muss niemandem etwas beweisen. Wem auch?

Ein Baby, ein Kleinkind, ein Tier glaubt auch nicht daran… und es wirkt! Immer!  

 

Homöopathische Mittel prüfen

 

Ein zukünftiges homöopathisches Mittel wird von mehreren gesunden, freiwilligen Testpersonen „geprüft“. Man nimmt das Mittel ein und beobachtet die körperlichen, geistigen und seelischen Symptome, die während der Zeit auftreten. Die häufig aufgetretenen Symptome werden zusammengefasst und zu einem „Arzneimittelbild“ erstellt. Nach diesen Symptomen wird dann das zukünftige Mittel verordnet.

Homöopathie für den Hausgebrauch

Einige Mittel eignen sich gut für den Hausgebrauch. Ein klassisches Beispiel ist Arnica.

Arnica hilft bei Schwellung, Zerrung, Stauchung und Muskelkater. Leider höre ich manchmal, dass Arnica überall eingesetzt wird.  Kopfweh= Arnica. Schnittwunden = Arnica. Grippe = Arnika.

Innerlich muss ich dann lächeln, weil  Arnica nicht dafür geeignet ist. Aber der Glaube versetzt ja meistens Berge. Nicht witzig finde ich die Tatsachen, dass Globuli ganz unbedacht in höheren Potenzen oder „weil es die Nachbarin auch genommen hat“ und „es Ihr geholfen hat“ eingenommen wird. Ganz ohne Anweisung, Ahnung und Hinterfragung über die Verordnung des Mittels. Der Homöopath verordnet ein Mittel aus verschiedenen Gründen. Hier spielt das Verordnungsprinzip eine große Rolle. Wenn ein Mittel zu meinem Nachbarn passt, dann passt es noch lange nicht zu mir! Oder meiner Krankheit. Man kann in das „Arzneimittelbild“ fallen . Ähnlich wie Hahnemann bei der er Malariasymptome entwickelte als er mit Chinarinde experimentierte.

Auch nicht witzig ist die häufige und langfristige Einnahme oder der häufige Wechsel der Mittel. Dazu ist die Homöopathie nicht gemacht. Wenn ein Mittel seine Wirkung verfehlt, dann sollte man davon Abstand nehmen und nicht häufiger und/oder öfters einnehmen. Hier gilt das Schlüssel- Schloss- Prinzip. Genauso kritisch ist die ständige Einnahme, häufig wechselnder Mittel bei jeder Kleinigkeit. Vertraut Eurem  Körper und dessen Selbstheilungskräfte. Homöopathie gibt einen Impuls an den Körper, da er aus dem Ruder geraten ist. Zu viele verschiedene und lang andauernde Impulse sind kontraindiziert. Man kann in ein volles Wasserglas nicht noch mehr einfüllen.

Homöopathische Verordnungsprinzipien

Ein Homöopath kann die Mittel nach verschiedenen Wirkungsprinzipien aussuchen:

Organotrop, Konstitutionell, Miasmatisch oder nach dem Gegensätzlichkeitsprinzip.

Für den Hausgebrauch spielt hier meistens das organotrope Mittel eine Rolle.

Man nimmt das Mittel, das genau auf das erkrankte Organ wirkt und verordnet genau nach den vorhandenen Symptomen(zB bei Hustenmitteln).

Homöopathische Behandlung bei Kindern & Erwachsenen & Tieren

Homöopathische Mittel eignen sich hervorragend zur schonenden Behandlung von Mensch und Tier.

Man sollte nicht gleich mit chemischen Kanonen auf den Körper schießen. Vertraut Eurem Körper und dessen Selbstheilungskräfte! Er ist ein vollkommenes Wunderwerk. Fieber heißt, dass der Abwehrkampf gegen den Erreger in vollem Gange ist. Dies sollte man nicht sofort mit der chemischen Keule unterdrücken!!

 

Einnahme homöopathischer Mittel

Man kauft die Globuli in der Apotheke und bewahrt sie in einer Aluminiumdose, an einem möglichst strahlungsarmen Ort auf. Keine Magneten, keine Lautsprecher und keine Handys oder Wlan- Geräte sollten in der Nähe lagern. Alternativ wickelt Ihr die Globuli in Alufolie oder legt eine Dose mit Alufolie aus. So könnt Ihr die Globuli ein Leben lang aufbewahren!

1 Gabe besteht aus ca. 5 Globuli. Wenn mal 4 oder 6 aus der Flasche kullern, dann nehmt Ihr diese ein. Bitte nicht zurück in die Flasche stopfen. Man steckt die Globuli einfach in die Backentasche und vergisst sie.  Nicht mit Wasser hinunter spülen. Sie sollen über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Einnahmehäufigkeit

Viel hilft nicht viel!

Der Körper bekommt durch die Globuli eine biophysikalische Information. Einen sanften Impuls. Die hat er nach der Einnahme und er braucht nicht die gleiche nochmal. Das ist, als würde ich einer anderen Person eine Visitenkarte von mir geben. Er hat dann die Information wie ich heiß, wo ich wohne und wie meine Nummer ist. Es bringt dieser Person nichts mehr, wenn ich Ihr noch 20 weitere Visitenkarten von mir gebe!

Grundsätzlich ist erstmal eine Gabe genügend. Dann solltet Ihr Euch und Eure Beschwerden beobachten.

Danach wird anhand der Potenz die weitere Einnahme entschieden.

Nehmt Ihre eine höhere Potenz ein (zB eine D200) dann kann die Wirkung nach mehreren Stunden 1x erneuert werden.

Nehmt Ihr eine niedrige Potenz ein (zB D6 oder C30) reicht die Einnahme  1xWoche.

 

Die Potenz der Mittel richtet sich nach dem Schweregrad der Krankheit und Zustand der Person

 

Je höher eine Potenz, desto direkter wirkt sie.

Beispiel: eine 200 Potenz nimmt man, wenn „Leib und Leben in Gefahr sind“!

Je niedriger die Potenz umso sanfter wirkt das Mittel. Was nicht heißt, dass es weniger wirkt!

Je chronischer eine Krankheit ist, umso mehr wird eine C Potenz gewählt (Beispiel chronischer Schnupfen)

Je körperlicher eine Krankheit ist, umso mehr greift man zu einer D-Potenz (Beispiel Husten)

Hohe Potenzen über D oder C 200 sind für den Hausgebrauch nicht geeignet!

 

Für den allgemeinen Hausgebrauch, hat sich bei den meisten Mitteln eine  D12 oder D6 Potenz bewährt. Andere Potenzen sind nur bei Empfehlung eines Arztes oder Heilpraktikers anzuwenden.

 

Kann man homöopathischer Mittel vorbeugend geben?

Ganz klares NEIN! Homöopathie wirkt wie ein Schlüssel & Schloss Prinzip. Dem Körper fehlt etwas: Das symbolisiert das Schloss. Durch die Gabe homöopathischer Mittel wählt man genau diesen Schlüssel, der in genau dieses eine Schloss passt. Wenn kein Schloss da ist (zB eine Krankheit oder ein Gemütszustand ) kann auch kein Schlüssel passen.

 

Die Grenzen der Homöopathie

 

Bei allen schweren akuten Fällen ist es selbstverständlich einen Arzt aufzusuchen. Das sagt uns unser gesunder Menschenverstand.

 

 

 

 

                           Bleibt gesund und munter !

 

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