Diana Lang www.dianalang.de
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Säure- Basen- Haushalt / Detoxkur

Detox hat die Welt erobert. Ich frage mich warum?

 

Warum braucht man immer einen neuen Trend mit neuem Namen und teuren Produkten? Detox bedeutet „detoxicatin“ also nichts anderes als Entgiftung, Entsäuerung, Entschlackung des Körpers. Also nichts anderes als den Säure Basen Haushalt mehr in Richtung Base zu schieben damit der Körper weniger saure Abfallprodukte bildet. Dieser Aufruf an die Gesundheit und unser Essverhalten  ist uralt. Ihr braucht dafür aber keine Produkte mit Detox-Auszeichnung zu kaufen und für einen Tee 4 Euro zu bezahlen oder einen Detoxdrink für 5 Euro? Es ist in jedem Fall „nur“ Kräutertee und jeder Kräutertee ist basisch. Es ist auch in jedem Fall „nur“ Gemüsesaft und jeder frische Gemüsesaft ist basisch ! Dafür braucht man nicht viel Geld ausgeben. Das kann man auch im Mixer.

Das heißt nicht, dass ich Kräutertee und Gemüsesäfte nicht mag. Da bin ich ein Fan davon!  Schließlich essen wir alle überwiegend säurelastig. Nudeln, Brot, Zucker, Kaffee, Kuchen, Molkereiprodukte, Fleisch… werden vom Organismus sauer verstoffwechselt. Sogar schwere körperliche Arbeit oder  starke sportlichen Aktivitäten bilden Säuren, da die Muskulatur zum einen direkt H+ aus der Glykolyse freisetzt, zum anderen, weil die CO2-Produktion stark zunimmt.

Das heißt, beim Abbau entstehen Ketosäuren, Milchsäure und andere organische Säuren. Schwefelhaltige Aminosäuren oxidieren zur Schwefelsäuren. Aus Phosphaten wird Phosphorsäure gebildet. Das Blut muss aber konstant einen PH- Wert von 7,4 (+/- 0,5 Prozent)aufrecht erhalten, sonst wäre dies lebensbedrohlich für den Organismus. Als erste Instanz gleicht der Körper mit dem Bicarbonatpuffer die Schwankungen im Blut aus. Ein ständiges zuviel an Säureattacken versucht er dann weiterhin über seine Ausscheidungsorgane loszuwerden: Haut, Niere, Atem…

Was er auf diesem Weg immer nicht los wird, muss er irgendwo im Körper ablegen. Im Blut kann er es nicht behalten. Er sucht sich nun“ Verstecke“ die  keine lebenswichtigen Organe gefährden: viszerales Fettgewebe, Gelenke, Rücken, Bindegewebe (Cellulitis, Falten) ..

Bei lang anhaltender falscher, vorwiegend saurer Ernährungsweise ist es also vorprogrammiert, dass der Körper die anfallenden Säuren nicht mehr puffern kann. Kopfweh, Müdigkeit, Antriebslosigkeit sind die ersten Anzeichen einer Übersäuerung. Mit den Jahren können chronischen Krankheiten wie Rheuma, Gicht, Arthrose entstehen… unsere Volkskrankheiten !  Kaum ein Mensch fragt sich, woher denn diese Krankheit dann „plötzlich“ kommt. „Plötzlich“ ist die Summe jahrelanger chronische Übersäuerung, die der Körper lange kompensieren konnte. Man tut es noch als „Alterskrankheit“ ab oder in Sätzen wie „ das kommt halt im Alter“. Man geht zum Arzt uns lässt sich Medikamente verschreiben ohne die Ursache zu erkennen und seine Gewohnheiten zu ändern.

Die Liste die durch chronische Übersäuerung entsteht ist lang. Hier nur einige Beispiele: Schwächung des Immunsystems, wiederkehrende Pilzinfektionen, Arteriosklerose durch dickeres Blut, dadurch erhöhte  Blutgerinnung und Verengung der feinsten Kapillare (Blutgefäße), Harnsäurekristalle, Nieren- und Blasensteine, Übergewicht, Rheuma, Haarausfall, Kopfschmerzen, Mineralstoffmangel, Arthrose, Gicht…

Es gibt keine chronische Krankheit ohne chronische Übersäuerung !

Das muss aber nicht sein.

 

Wir können täglich unsere Gewohnheiten ändern. Jeden Tag.

Zum Beispiel ab HEUTE !

 

Der Körper wäre schon mit einem leichten prozentualen Anteil an überschüssigen, basenbildenden Lebensmitteln zufrieden. Schließlich möchte kein Mensch nur noch Obst und Gemüse essen. Ein sehr schöner Kompromiss wäre 60-70%  basische Lebensmittel und 30- 40% saure Lebensmittel.

 

Morgens ist ein idealer Zeitpunkt um zB mit einem Obstsalat in den Tag zu starten. Obst (basisch)kleinschnippeln, etwas Haferflocken (schwach bis mittel säuernd) dazu und wenn man mag noch etwas Joghurt (sauer).

Für das Mittagessen (oder Abends) sind Pseudogetreidearten wie Quinoa, Amaranth oder Buchweizen optimal. Sie gehören zu den guten Säurebildnern. Diese kann man hervorragend mit Gemüse kombinieren.

Mein Frühstücksbeispiel 70% basisch 30% sauer

Basenbildner: Wasser + Früchte

Gute Säurebildner: Nüsse, Haferflocken, Trockenfrüchte

Säurebildner: Joghurt        Ausnahme: Sojajoghurt ist basisch !

Zusätzlich kann der Körper durch Reinigung von innen angeregt werden Abfallprodukte auszuscheiden.  Ich bin übrigens kein Fan von Basenpulvern die vor dem Essen oder übers Essen gestreut werden. Der Magen braucht ein saures Milieu, um die Nahrung aufzuweichen und aufzuspalten.  Es gilt auch hier wieder: So natürlich wie möglich! Es muss nichts gekauft werden.

Eine Umstellung der Essgewohnheiten behebt die eigentliche Ursache und bekämpft nicht nur die Symptome.

In meinem Seminar: Entschlacken, Entgiften und Entsäuern werden viele Vorschläge gezeigt, wie Ihr Euren Körper zusätzlich unterstützen könnt. Am Anfang steht eine einfach auszuführende 5- Minuten- Kur, die bequem zuhause durchgeführt wird und den Körper von den jahrelang angesammelten Abfallprodukten zu befreien. Außerdem gibt es Rezepte, Tipps und einfache Übungen durch die Ihr Euren Körper überwiegend frei von Säurebelastung und Giften haltet.

Gesundheit kann einfach sein! Und das fast ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand und ohne überteuerte „Detox- Marken“.

Hier geht’s zu meinen Seminaren und Vorträgen.

Eine Tabelle über den Säure- Basen- Gehalt in Lebensmitteln findet Ihr im Internet.

Frühstück Beispiel:

Basisch: Früchte+ Wasser+Kirschen

Gute Säurebildner: Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Rosinen

Sauer: Kaffee, Joghurt

100% Basisch: frische Frucht oder Gemüsesäfte

Sauer: 99% Cornflakes, Brot, Butter, Kaffee, Milch, Marmelade, Kekse, Saft aus dem Tertra Pack

Basisch: 2 %: Deko Erdbeeren und Johannisbeeren

 

Bleibt gesund und munter !

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